Kirchheimer SC

Trainingslager 2010

24.5.2010
Trainingslagerbericht B-Schülerinnen
Ishani Kumar

Am Freitag 14.5.2010 am Morgen machten sich 9 Kirchheimer B-Schülerinnen und zwei Trainer (Ishani Kumar, Andi Sperling) auf nach Garmisch-Partenkirchen. Dort sollte das diesjährige Trainingslager statt finden. Leider war der Wettergott nicht so ganz auf unserer Seite, so dass wir mit kalten Temperaturen und viel Nass von oben überstehen musste.

Zunächst fuhren wir in die Garmischer Jugendherberge, die uns Trainern bereits durch einige Aufenthalte bestens bekannt ist. Jedes Jahr im September finden traditionell in Garmisch-Partenkirchen die Oberbayerischen Mehrkampfmeisterschaften statt und da wird immer in der Jugendherberge übernachtet.
Nach dem Mittagessen und einer kleinen Verdauungszeit ging es zur ersten Trainingseinheit Richtung Stadion. Das Training begann mit einem Athletikzirkel, der es in sich hatte. Es folgten ausgedehnte Medizinballwürfe und Kugelstöße.
Nachdem die erste Trainingseinheit mit einigem Schweiß erfolgreich überstanden war, ging es zurück zur Jugendherberge, wo das wohlverdiente Abendessen eingenommen wurden. Frisch geduscht begann dann das Abendprogramm. Zunächst spielten wir das Spiel „Wer bin ich?“, wo jeder eine bekannte Person oder Figur, die auf dem Post-it an der Stirn stand, erraten musste. Als schließlich auch die letzten ihre Figur erraten hatten, gingen wir zu Tabu und Pantomime über. Um 22 Uhr wurde die Nachtruhe eingeläutet und es hieß „Auf die Zimmer und bettfertig machen!“.

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Der nächste Morgen begann mit einem kurzen Morgenspaziergang, leider etwas nass. Danach ging es zum Frühstück, um sich für den bevorstehenden Trainingstag zu stärken.
Die Vormittagstrainingseinheit bestand aus Hürden und einem improvisiertem Weitsprungtraining. Den Rasenplatz durften wir leider nicht zum Speerwerfen und Diskuswerfen betreten, so dass das Wurftraining leider gestrichen werden musste.
Am Nachmittag wurde Sprint und Ballwurf trainiert.

Rugby, das neue Lieblingsspiel unserer Mädels:

Zunächst erklärt Andi die Regeln …

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… und dann wird hart um den Ball gekämpft.

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Nach dem Abendessen und dem Duschen startete das nächste Abendprogramm. Diesmal war eine Nachtwanderung vorgesehen. Wir überlegten noch kurz, die Nachtwanderung aufgrund des nasskalten  Wetters abzusagen, aber alle unsere Mädels waren topmotiviert und somit wir auch! Um 20 Uhr starteten wir unter der Führung von Armin unsere Wanderung. Unterwegs hielten wir immer wieder an, um kleine Spiele zur Wahrnehmung zu machen. Als es schließlich schon stockdunkel war, kamen wir bei unserem Ziel, einer Bergruine hoch über Garmisch-Partenkirchen, an. Von dort hatten wir einen tollen Ausblick. Bei der Geistergeschichte vom Graf von Werdenfels wurde jedem etwas mulmig und so machten wir uns langsam wieder auf den Weg zurück nach unten. Um im Dunkeln auch den richtigen Weg zu finden, bekamen wir Fackeln zur Hand und marschierten so zurück zur Jugendherberge.
Von dieser dritten Trainingseinheit des Tages sichtlich erschöpft, ging es dann zuerst in trockene und warme Kleidung und dann ab ins Bett.

Das Spiel „Motte und Fledermaus“:

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Gruppenfoto auf Burg Werdenfels:

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Den nächsten Tag läuteten wir wieder mit einem kurzen Morgenspaziergang ein. Nach dem Frühstück ging es auch schon wieder ans Packen und Zimmer putzen. Als alle fertig waren und wieder alles sicher im Auto verstaut war, ging es zur letzten Trainingseinheit Richtung Stadion. Heute stand Hochsprung, Starts und Staffel auf dem Programm. Zum Abschluss folgten zwei 500m Läufe, die alle Athletinnen grandios meisterten. Zu unserer Überraschung entdeckten wir unter ein paar unserer Athletinnen sogar richtige Läuferqualitäten.
Zum Abschluss spielten wir noch ein bisschen Basketball und Rugby. Nachdem alle ihre Lunchpakete verschlungen hatten und auch die letzten Kuchenstücke verteilt waren, machten wir uns auf den Heimweg nach Kirchheim.

Trotz des eher ungemütlichen Wetters hatten wir ein tolles Trainingslager mit sehr viel Spaß. Es wurde hart trainiert und wir hoffen, dass wir in der aktuellen Saison noch viele tolle Leistungen von euch sehen werden.

Danke auch an den Förderverein, der mit einem Zuschuss die Nachtwanderung finanziert hat!

10.4.2010
Liebes Trainingslagertagebuch … Endspurt ist angesagt!
Andreas Streng

Der Morgen begann für uns mit einer schlechten Nachricht: Martin musste ins Krankenhaus! Er hatte sich beim vorabendlichen Tennisspiel am Knie verletzt, im Hospital wurde ihm aber nach einmal Hand auf die Schulter legen erklärt, dass nichts Schlimmes passiert sei. Der Morgenspaziergang fiel relativ kurz und ohne motivierendes Tagesmotto aus.

Bei der Vormittagseinheit wurde Karin von ihrer sonst so verquatschten Mädelstruppe überrascht – sie gab keinen einzigen Laut von sich! Nach einem stillen Dehnen wurde der Geräuschpegel durch Musikboxen deutlich erhöht, und ein entspanntes Hochsprungtraining wurde abgehalten. Zur Mittagszeit waren dennoch alle wieder schlapp und müde.

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Hoch die Beine bei der Gymnastik (Foto: A. Streng)

Nachdem wir uns in der Mittagspause bei einem Nickerchen entspannt hatten, ging es für die „Kampfkeulengruppe“ (KKG) und die „Weicheiergruppe“ (WEG) ans Kugelstoßen. Während sich die Kampfkeulen mit der 4-Kilokugel abmühten, ließen die Weicheier das 3-Kilobällchen fliegen. Abgeschlossen wurde das ohnehin schon kräfteraubende Training mit einem schweißtreibenden 600m-Rennen. Nach getaner Arbeit stand einem ausgiebigen Abendessen nichts mehr im Wege.

Um einen schönen letzten Abend verbringen zu können, hatte sich unser seriöses Trainertrio etwas Besonderes einfallen lassen: Eine kleine Wanderung stand an. Ziel war eine nette kleine Hütte, in der wir noch eine Kleinigkeit aßen und tranken. Die Jungs machten daraus eher ein zweites Abendmahl, aber sie sind schließlich noch im Wachstum! Letztendlich mussten wir uns dann aber doch mit Fackeln bewaffnet auf den Rückweg nach Schielleiten machen, und dort angekommen rundeten wir den gelungenen Abend mit einem gemeinschaftlichen Mitfiebern bei „Schlag den Raab“ ab. Um Mitternacht wurde dann doch alle müde und schlüpften allmählich ins Bett.

 

Gute Nacht, liebes Tagebuch!

 

Lena, Vali & Nienke

9.4.2010
Liebes Trainingslagertagebuch … hoch hinaus!
Andreas Streng

Beim morgentlichen Spaziergang erfuhren wir etwas über die jüngste Olympiasiegerin im Hochsprung der Geschichte, Ulrike Meyfarth. Anschließend ging es zum Frühstück, jedoch ohne Erdbeermarmelade, da diese wie jeden Morgen schon geklaut wurde…. 🙁

Um viertel vor Zehn startete das Training, bei dem für die Mädelz Sprinten und Starten auf dem Programm stand. Die Jugend legte mit Hürden los und ging dann zu den abschließenden Tempoläufen, die in „unerträglicher“ Hitze stattfanden.

Mittagessen gab es wie jeden Tag um 12 Uhr. Bei Fleisch- und Nudelparty stärkten sich die Athleten und Trainer für die nächste Trainingseinheit.

Während sich die großen nach der Mittagspause im Kraftraum quälten, ging es für die Mädchen überraschenderweise zum Klettern, bei dem sie neben dem Spaß den sie hatten ihre Muskeln trainierten.

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Dem Partner vertrauen! Einweisung in die Sicherungstechnik beim Klettern. (Foto: K. Ertl)

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Impressionen vom Klettern (Foto: K. Ertl)

Die Freude war groß, denn nach dem Abendessen gingen wir zum Tennisspielen, bei dem sich Trainer Martin beim Ball aufheben verletzte doch das konnte die Stimmung der anderen nicht „runterziehen“, da einige sich in die Leichtathletikhalle verzogen hatten.. =)

Nach dieser zusätzlichen Aktivität schlüpften mehr oder weniger alle wie Versprochen um 23:00 in ihre Betten, um für den nächsten Tag gewappnet zu sein.

Liebe Grüße senden euch das Dream Quartett (Dani, Maria-Lisa, Christian und mit mentaler Unterstützung von Tobias)

8.4.2010
Liebes Trainingslagertagebuch … unser „freier“ Tag
Andreas Streng

Nach dem alltäglichen Morgenspaziergang, mit Martins Vortrag über eine jüdische deutsche Weltklassehochspringerin (Gretel Bergmann), die durch einen verkleideten Mann 1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin ersetzt wurde, ging es zum Frühstück bei dem alle kräftig Energie für den trotzdem anstrengenden Tag tankten.Der Vormittag wurde ganz dem Werfen gewidmet (außer die „kleinen Semptler“, die Martin ein letztes Mal vor ihrer unbemerkten Abfahrt über die Hürden quälte). Die Mehrheit genoss bei herrlichstem Wetter eine technikorientierte Speereinheit mit lockeren Steck- und Bogenwürfen. Ein wenig später kamen auch unsere Diskuswerfer noch zum Zug, währenddessen die Speerwerfer schon mal „mim Beachen“ anfingen. Anschließend ging‘s zum Mittagessen, bei dem sich (fast) alle für den restlichen Tag mit einem genial schmeckenden Fisch stärkten. Den freien Nachmittag verbrachten alle Athleten am See, wo sie vergeblich versuchten sich mit Lernen abzumühen, ehe sie angesichts des schönen Wetters der Lust erlagen und sich lieber mit Beachen in Bewegung hielten. Das ganze zog sich eine Stunde hin, bis die Trainer von ihrem kleinen Wanderausflug auf den Hügel hinter unserem schönen Schloss zurückkamen, um sich uns anzuschließen. Letztendlich hörte der harte Kern erst kurz nach 18.00 Uhr wieder mit dem Spielen auf, um sich eine deftige Wurst oder etwas Vegetarisches zu gönnen.

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Die „kleinen“ Jungs sagen leise Servus aus Schielleiten (Foto: M. Kallmeyer)

Kurz nach dem Essen stand noch eine kleine Kegeleinheit an.  Los ging’s mit ein paar Einwürfen, denen dann das Pyramidenspiel folgte, bei dem es gilt, 9 x eine 1, 8 x eine 2, …, und 1 x eine 9 zu scheiben. Aufgeteilt wurden die Mannschaften nach Geburtsmonaten (Januar bis Juni und Juli bis Dezember), die optimaler Weise gleich groß und sehr ausgeglichen waren, wobei es dem zweiten Team gelang, alles bis auf die Spitze zu treffen. Aber auch alle Neune sollten an diesem Abend noch fallen; dies gelang Christian, als es in der zweiten Runde darum ging mit der falschen Hand von 199 genau auf Null zu kommen. Der entscheidende Wurf in diesem Spiel gelang Suni. Dagegen gelang dies im ersten Durchgang Tobi, dem auch noch beim „Ausschieben“ einen Kranz gelang.

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Als einziger alle Neune beim Kegeln – Christian Zimmermann (Foto: A. Streng)

Der Abend wurde vor dem Fernsehen auf den Zimmern beendet, versüßt von „Heidi“, „Southpark“ und …

In starker Zusammenarbeit des Dreigestirns Christian, Andi und Mikey

7.4.2010
Liebes Trainingslagertagebuch…
Andreas Streng

Mit dem Motto „Aufgeben gilt nicht“ starteten wir in den Tag.

Die erste Trainingseinheit begannen wir mit Seilspringen in verschiedenen Variationen. Nach der Gymnastik machten wir Mädels Weitsprung, die Großen mit Andi Kugel und die „Chaoten“ zuerst Sprünge und dann ebenfalls Weit.

Hungrig stürzten sich dann alle auf das Mittagessen.

Anschließend fuhren ein Teil von uns Getränke kaufen, der Rest kam nach und wir wurden beim Drive-in alle auf ein Eis eingeladen.

Es folgte  ein Fotoshooting vor dem Schloss.

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Kirchheim und LG Sempt gemeinsam vor barocker Kulisse (Foto: A. Streng)

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Eigentlich wollten die Mädels mit den „Chaoten“ nicht mit auf das Bild – ist doch anständig geworden (Foto: A. Parawan)

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Grüße aus Schielleiten (Foto: A. Parawan)

Danach hieß es für alle  wieder Treffpunkt Sportplatz. Auf dem Trainingsplan stand nun ein Athletikzirkel bei strahlendem Sonnenschein. Zum Abschluss folgte ein 20-minütiger Dauerlauf durch die Pampas, der uns wegen des Streckenprofils eher an einen Crosslauf erinnerte, den wir wie bei einem Marathon mit einer Runde im Stadion vor „40.000“ Zuschauern beendeten. Wer Lust hatte ging anschließend noch beachen oder in den See.

Am Abend spielten manche auf ihrem Zimmer Tabu oder sie schauten sich das Bayernspiel an.

Beruhigt & glücklich, dass Bayern im Halbfinale ist gingen wir ins Bett.

By Alex & Anna & Maya

6.4.2010
Liebes Trainingslagerbuch … heute, ein feucht-fröhlicher Tag!
Andreas Streng

Schon nach den ersten Schritten des Morgenspaziergang merkten wir, dass es ein warmer Tag werden würde. Während des Spazierganges wurde uns unsere heutiges Tagesmotto mitgeteilt: „Mach’s dir im Training schwer, dann wird es im Wettkampf leichter!“ Das zweite lautete: „Ein Fisch schwimmt, ein Vogel fliegt, Mensch läuft.“ Anschließend gab es wie immer Frühstück. Nach diesem guten Frühstück, wetteiferten die Mädels um den internen Hochsprungtitel. Die großen liefen einige Hürdenbahnen. Mikey, Sven, Fabian und Sylvester sprang in der Leichtathletikhalle Stab.

Dann gab es Mittagessen und alle schlugen hungrig zu!

Nach einer kurzen Pause ging es dann auch gleich weiter.

Die Mädels sprintete viele Bahnen. Die großen Athleten rannten unter „Strengis“ Augen einige Abläufe und legten vor dem Schloss sehr viele Sprungbahnen hin. Wir – Sven, Fabian, Sebastian und Sylvester – rannten Hürden und wurden dabei von Martin gefilmt. Das abschließende Medizinballprogramm empfanden die meisten als hart.

Zur Entspannung der unteren Beinmuskel entschlossen wir uns, uns am kalten See unsere Füße hineinzuhängen. Als Andi und Karin Gruppenfotos schießen wollten, artete unsere „Fotopose“ in eine wilde Planscherei aus. Anfechter war „Coach Martin“. Nach einer ausgiebigen Rangelei fielen Fabian, dann Tobi und zu guter Letzt auc hAnfechter Martin ins eiskalte Wasser.

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Harmonisches Miteinander am See (Foto: A. Streng)

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Das sieht nicht gut aus – da fällt gleich jemand ins Wasser (Foto: A. Streng)

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Wasserratten (Foto: A. Streng)

Nach dem Abendessen forderten uns der TSV 1880 Wasserburger zu einem Basketballmatch heraus. Dieses Basketballspiel ging über 2 mal 30 Minuten und ging 24 : 22 für uns aus.

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So sehen Sieger aus – Schalalalala! (Foto: A. Streng)

Danach fielen alle todmüde ins Bett.

 Sylvester und Sven

5.4.2010
Liebes Trainingslagertagebuch…Montag
Andreas Streng

Schon beim Frühstück wurde das anstehende Trainingsprogramm mit gemischten Gefühlen aufgenommen – Tempoläufe standen an.

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Vor den Läufen – gute Stimmung beim Rugby (Foto: K. Ertl)

Begonnen haben wir das Training allerdings ganz anders, nämlich mit Würfen, eingeteilt in 3 Gruppen. Als das dann endlich vorbei war, kam leider erst das eigentliche Programm.

Mit Stoppuhr bewaffnet ging es auf die Laufbahn, nicht jeder hatte die selbe Strecke zu absolvieren, doch alle hatten das selbe Handicap- den Wind.  Bei geschätzten 200 km/h Windgeschwindigkeit heizten die KSC-Athleten also über die Bahn-bis zum Umfallen. (Zitat von Andi: ,, Ich schmecke nur noch Schleim und Blut“)

Der Nachmittag war für die Regeneration gedacht, also fuhren wir in die H2O-Therme.

Der Whirlpool wurde sofort vom KSC übernommen und längere Zeit besetzt.

Vielmehr ist heute nicht mehr passiert, deshalb gebe ich wieder zurück an die Redaktion.

Schöne Grüße aus Schielleiten wünscht,

TOBI