Mit dem Motto „Aufgeben gilt nicht“ starteten wir in den Tag.
Die erste Trainingseinheit begannen wir mit Seilspringen in verschiedenen Variationen. Nach der Gymnastik machten wir Mädels Weitsprung, die Großen mit Andi Kugel und die „Chaoten“ zuerst Sprünge und dann ebenfalls Weit.
Hungrig stürzten sich dann alle auf das Mittagessen.
Anschließend fuhren ein Teil von uns Getränke kaufen, der Rest kam nach und wir wurden beim Drive-in alle auf ein Eis eingeladen.
Es folgte ein Fotoshooting vor dem Schloss.
Kirchheim und LG Sempt gemeinsam vor barocker Kulisse (Foto: A. Streng)
Eigentlich wollten die Mädels mit den „Chaoten“ nicht mit auf das Bild – ist doch anständig geworden (Foto: A. Parawan)
Grüße aus Schielleiten (Foto: A. Parawan)
Danach hieß es für alle wieder Treffpunkt Sportplatz. Auf dem Trainingsplan stand nun ein Athletikzirkel bei strahlendem Sonnenschein. Zum Abschluss folgte ein 20-minütiger Dauerlauf durch die Pampas, der uns wegen des Streckenprofils eher an einen Crosslauf erinnerte, den wir wie bei einem Marathon mit einer Runde im Stadion vor „40.000“ Zuschauern beendeten. Wer Lust hatte ging anschließend noch beachen oder in den See.
Am Abend spielten manche auf ihrem Zimmer Tabu oder sie schauten sich das Bayernspiel an.
Beruhigt & glücklich, dass Bayern im Halbfinale ist gingen wir ins Bett.
By Alex & Anna & Maya
Schon nach den ersten Schritten des Morgenspaziergang merkten wir, dass es ein warmer Tag werden würde. Während des Spazierganges wurde uns unsere heutiges Tagesmotto mitgeteilt: „Mach’s dir im Training schwer, dann wird es im Wettkampf leichter!“ Das zweite lautete: „Ein Fisch schwimmt, ein Vogel fliegt, Mensch läuft.“ Anschließend gab es wie immer Frühstück. Nach diesem guten Frühstück, wetteiferten die Mädels um den internen Hochsprungtitel. Die großen liefen einige Hürdenbahnen. Mikey, Sven, Fabian und Sylvester sprang in der Leichtathletikhalle Stab.
Dann gab es Mittagessen und alle schlugen hungrig zu!
Nach einer kurzen Pause ging es dann auch gleich weiter.
Die Mädels sprintete viele Bahnen. Die großen Athleten rannten unter „Strengis“ Augen einige Abläufe und legten vor dem Schloss sehr viele Sprungbahnen hin. Wir – Sven, Fabian, Sebastian und Sylvester – rannten Hürden und wurden dabei von Martin gefilmt. Das abschließende Medizinballprogramm empfanden die meisten als hart.
Zur Entspannung der unteren Beinmuskel entschlossen wir uns, uns am kalten See unsere Füße hineinzuhängen. Als Andi und Karin Gruppenfotos schießen wollten, artete unsere „Fotopose“ in eine wilde Planscherei aus. Anfechter war „Coach Martin“. Nach einer ausgiebigen Rangelei fielen Fabian, dann Tobi und zu guter Letzt auc hAnfechter Martin ins eiskalte Wasser.
Harmonisches Miteinander am See (Foto: A. Streng)
Das sieht nicht gut aus – da fällt gleich jemand ins Wasser (Foto: A. Streng)
Wasserratten (Foto: A. Streng)
Nach dem Abendessen forderten uns der TSV 1880 Wasserburger zu einem Basketballmatch heraus. Dieses Basketballspiel ging über 2 mal 30 Minuten und ging 24 : 22 für uns aus.
So sehen Sieger aus – Schalalalala! (Foto: A. Streng)
Danach fielen alle todmüde ins Bett.
Schon beim Frühstück wurde das anstehende Trainingsprogramm mit gemischten Gefühlen aufgenommen – Tempoläufe standen an.
Vor den Läufen – gute Stimmung beim Rugby (Foto: K. Ertl)
Begonnen haben wir das Training allerdings ganz anders, nämlich mit Würfen, eingeteilt in 3 Gruppen. Als das dann endlich vorbei war, kam leider erst das eigentliche Programm.
Mit Stoppuhr bewaffnet ging es auf die Laufbahn, nicht jeder hatte die selbe Strecke zu absolvieren, doch alle hatten das selbe Handicap- den Wind. Bei geschätzten 200 km/h Windgeschwindigkeit heizten die KSC-Athleten also über die Bahn-bis zum Umfallen. (Zitat von Andi: ,, Ich schmecke nur noch Schleim und Blut“)
Der Nachmittag war für die Regeneration gedacht, also fuhren wir in die H2O-Therme.
Der Whirlpool wurde sofort vom KSC übernommen und längere Zeit besetzt.
Vielmehr ist heute nicht mehr passiert, deshalb gebe ich wieder zurück an die Redaktion.
Schöne Grüße aus Schielleiten wünscht,
TOBI
Ach dieser morgentlich Spaziergang! Wieso weshalb, warum, wer nicht fragt ist bekanntlich …! Viele Fragen zu Sinn und Unsinn des „morgentlichen Muntermachers“ beschäftigen unsere Athleten, dennoch gab es heute nicht viel zu fragen, sondern eher viel zu tragen. Anscheinend müssen unsere Athleten den Osterhasen mit ihrer gestrigen Trainingseinheit so beeindruckt haben , dass er unterwegs viele Osternester für die Athleten des Kirchheimer SC und der LG Sempt hinterlassen hat. Manche Spezerei „überlebte“ zwar nicht den Weg bis in den Speisesaal zum Frühstück, dennoch sollte uns allen immer bewusst bleiben, dass v.a. Jungs im Trainingslager einen schier unendlichen Nahrungskonsum aufweisen können. Kauen wird dabei als Hindernisgrund angesehen, denn selbst hierfür wäre Energie nötig, und diese ist kostbar und wohldosiert einzuteilen! In der Regel für viel …! „Aber auch wir waren mal jung.“ Martin und Andi)Dem „lieben“ Osterhasen wurde in diesem Jahr für sein Kommen auf besondere Art und Weise gedankt. 100m Bockspringen, viele kleine Sprünge, aber auch große Sprünge in die Weite standen hierfür am Vormittag auf dem Programm.Osterhäsinnen beim Training (Foto: A. Streng)In diesem Jahr können wir stolz darauf sein, die ersten „Pedalo-Weltmeisterschaften“ in Schielleiten präsentieren zu dürfen. Pedalo? Wer oder was ist das? Pedalo ist ein kleines gelbes Gefährt, welches seinen Benutzer mit Feingefühl, und mit schnellen und kleinen kreisenden Bewegungen von A nach B bringen kann. Die Begeisterung zur freiwilligen Teilnahme („Alle machen mit! Ende der Diskussion!“) hielt sich zwar zunächst in Grenzen („Äh, muss das denn sein?“), wenn aber seitens der Athleten zum Abschluss noch eine Pendelstaffel mit diesem Vehikel gefordert wird, dann kann die ganze Aktion nicht so „uncool“ gewesen sein. Nach einem durch die Wettkampfleitung hervorragend ausgeklügelten System und einer kurzen Trainingseinheit hieß es schließlich Start frei. Zunächst musste jeder Starter einen Zeitlauf absolvieren, um sich für die einzelnen Startgruppen zu qualifizieren. Danach ging es in Ausscheidungsrennen und „Lucky-Loser- Runden“ darum die vier besten Teilnehmer für das Finale zu ermitteln. Sven Holländer (LG Sempt) setzte sich am Ende im großen Finale souverän gegen alle Mitstreiter durch und darf sich nun „Erster Pedalo-Weltmeister in Schielleiten“ nennen. Auf die weiteren Plätze verwies Sven Maria-Lisa Michalsky (Platz 2) und Sunita Kumar (Platz 3; beide Kirchheimer SC).
Sven im „Pedalo-Flow“ (Foto: A. Streng)
Für alle Daheimgebliebenen nochmals das Finale… hier.
Es ist nun wieder soweit! Wenige Tage noch und dann heißt es für einige Athletinnen und Athleten des Kirchheimer SC Koffer packen, Spikes nicht vergessen und ab ins Trainingslager nach Schielleiten vom 02.04.-11.04.2010!
Trainingspause 2009 – „Wir haben ja sonst nichts zu tun!“ (Foto: A. Streng)
Dennoch fahren die Atleten des Kirchheimer SC nicht alleine, denn aus der seit diesem Jahr bestehenden Trainingsgemeinschaft des Kirchheimer SC und der LG Sempt fahren beide Vereine zum ersten Mal gemeinsam in ein Trainingslager. Das gab zwar im Vorfeld ein wenig Stress mit der Reservierung und dem Transport von A (Kirchheim/Markt Schwaben) nach B (Schielleiten), dennoch muss keiner der teilnehmenden Athleten fürchten, dass er nicht von A nach B kommt oder kein eigenes Bett (ich betone „eigenes Bett“! mein Herrschaften) vorfinden wird.
Als Trainer stellen sich in diesem Jahr zur Verfügung: Andi Streng, Karin Ertl und Martin Kallmeyer! Deren gemeinsames Motto auf die ständige Frage: „Was machen wir denn in diesem Jahr?“ – „Es wird Schweiß fließen, und das nicht zu wenig!“
Mitten drinn und nicht ur dabei sind in diesem Jahr vom Kirchheimer SC: Sunita Kumar, Ishani Kumar, Stephanie Gilg, Michael Ehrenreich, Andi Sperling, Tobias Anderl, Christian Zimmermann, Lena Mayr, Karen Weiss, Dani Huber, Maria-Lisa Michalsky, und Anna-Julia Fejèr.
Von der LG Sempt fahren mit: Nienke Butters, Anna-Lena Obermeier, Alexandra Schneid, Maya Steger, Sven Holländer, Fabian Groll, Sebatian Dengler undSylvester Obermaier.
Und nicht zu vergessen und beim Kirchheimer SC schon fast Tradition: Das „Trainingslagertagebuch“. Jeden Tag werden die Daheimgebliebenen mit allen Infos rund um das Trainingslager per Internet versorgt. Dabei werden die Beiträge täglich von einem anderen Redakteurspaar (Andi, Karin und Martin werden hierzu ihre demokratische Entscheidung, wer den jeweiligen Bericht zu schreiben hat, natürlich rechtzeitig ihren Schützlingen mitteilen!) gestaltet!
Also: Auf nach Schielleiten, denn es heißt nun mal wieder:
„Mein liebes Trainingslagertagebuch 2010 …“
1 x Gold, 2 x Silber und 3 x Bronze für die jüngeren KSC-Athleten! Besonders die Mannschaften waren für die reichliche Medaillenausbeute verantwortlich!
Die Schüler M8 waren auf den Stockerlplätzen gut vertreten. Mit einer Zeit von 5:00,0min hat Tobis Konitz den 1.Platz errungen. Knapp dahinter mit einer Zeit von 5:07,1min wurde Florian Schaftner Zweiter.
In der Mannschaftwertung der Schüler M8/M9  in der Besetzung Tobias Konitz, Florian Schaftner und Daniel Maier wurden sie Dritter.
Auch die Schülerinnen W8/W9 mit Alexandra Maier, Michelle Frank und Ann-Sophie Guggenberger kamen mit der Mannschaft auf den 3. Platz.
Bei den Schülern M10 erreichte Linus Heitmayer mit einer Zeit von 4:40,8min die Bronzemedaille.
In der Mannschaftswertung der Schüler M10/M11 mit der Besetzung Linus Heitmayer, Matthias Klampfer und Nicolas Vogt gab es zudem nochmals einen 2.Platz für die KSC-Athleten.
Weiteren Ergebnisse und Platzierungen im Einzelnen:
M8: 4. Jakob Arndt (5:10,5)
W8: 8. Michelle Frank (5:54,0), 9. Ann-S. Guggenberger (6:08,3)
M9: 6. Daniel Maier (5:07,7), 7. Bruno Kellerer (5:09,0)
W9: Alexandra Maier (5:18,4)
M10: 5. Matthias Klampfer (4:45,1), 7. Axel Bernauer (5:13,0)
W10: 4. Vanessa Neubauer (4:50,8), 14. Melina Topel (5:36,3)
W11: 4. Martina John (4:35,3)



Wer gedacht hatte, bei der Premiere der „Alternativen Hallen-Kreismeisterschaft“ der Schülerinnen und Schüler D des BLV-Kreises Südostoberbayerns am 13.03.2010 in der Dreifachturnhalle des Gymnasiums Kirchheim eine „ruhige Kugel“ schieben zu können bzw. einen entspannten Nachmittag zu verbringen, der wurde eines Besseren belehrt: 19 Mannschaften mit 152 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Altersklassen W/M 8 und W/M 9 boten sich und den Zuschauern spannende Wettbewerbe; manch Kampfrichter wünschte sich dagegen gelegentlich „Oropax“.
Viel Spannung und Dramatik bei den Sprintwettbewerben und beim abschließenden „Grand Prix“ – wann kommt der Läufer? (Foto: A. Streng)
Was war „neu“ an den „Alternativen Hallen-Kreismeisterschaften“ der Schülerinnen und Schüler D?
Grundsätzlich beruht das Konzept der „Alternativen Kreismeisterschaft“ auf der Idee den „kleinsten Leichtathleten“ eine altersgerechtes Wettkampfprogramm anzubieten, welche den sportmotorischen Anforderungen der 8- und 9-jährigen Schülerinnen und Schüler gerecht wird: Weg von einer reduzierten Erwachsenenleichtathletik, hin zu kindgerechten Übungs- und Wettbewerbsformen, die alle Kinder ständig in Bewegung halten und somit möglichst viel Bewegungszeit vorsieht.
Volle Konzentration beim Staffelwechsel mit anschließender Rolle vorwärts (Foto: A. AStreng)
Welche Übung ist jedoch für D-Schülerinnen und D-Schüler die altersgerechte? Bekanntlich führen viele Wege nach Rom und so wurde im Vorfeld der Meisterschaften fleißig Literatur gewälzt und auf einer Übungsleiterfortbildung einige Übungen auf ihre Praxistauglichkeit hin ausprobiert, verbessert und schließlich ausgewählt. Die Übungen setzten sich in diesem Jahr aus den Bereichen Sprint/Hindernis (Slalomsprint und Hindernissprint), Sprung („Speed bounce“, 5er Froschsprung und Hoch-/Weitsprung), Wurf (Basketballeinwurf und Zielwurf) und dem abschließenden „Grand Prix“ (Hindernisparcours) zusammen.
Ein besonderes Highlight boten die „Tunnels“ beim Grand Prix (Foto: A. Streng)
Jedoch standen nicht nur die neuen Übungen auf dem Prüfstand, sondern auch das Wertungssystem! Es sollte nicht immer nur ein Athlet (und in der Vergangenheit meist immer nur die selben) gewinnen können, sondern ein ganzes Team. Jedem Teammitglied kam hierbei eine besondere Rolle zu, denn in die Wertungen wurden alle acht Ergebnisse einer Mannschaft aufgenommen: „Als Team gewinnen und verlieren wir auch!“
Mit vollem Einsatz dabei! (Foto: A. Streng)
Zu guter letzt hat natürlich auch noch jemand gewonnen! Wobei hier nicht die Rede von nur einer Person sein kann, sondern von ungefähr 152 jungen Leichtathleten! Auf der Siegerehrung bekam jedes Kind eine Urkunde und ein kleines (süßes) Geschenk für seine Anstrengungen und Leistungen überreicht.
Sieger wurde nach neuen Disziplinen die erste Mannschaft des TSV Vaterstetten, vor Kirchheim I und dem 1. FC Ascheim I.
Herzlichen Glückwunsch allen aktiven Kindern zu ihren Leistungen und ihrem Engagement die „Premiere“ zu solch einem Erlebnis zu machen !
Aufmerksame Schüler/Schülerinnen D unter aufmerksamer Beobachtung (Foto: A. Streng)
Ein sehr großes Lob und vielen herzlichen Dank an all unsere Helfer und Kampfrichter für ihre teilweise nicht leichte Aufgabe!





