2. Tag:
Der Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück um halb 9. Um halb 10 stand die erste Trainingseinheit auf dem Programm:
- Frisbee
- Sprint
- Kugel
Während sich die Athleten beim Frisbee-Spielen warm machte, stellten Andi und Hans mit Erschrecken fest, dass die Batterien der extra mitgebrachten Zeitmessanlage leer waren. Trainingsausfall??? Nein, auch dieses Hindernis konnten wir bestehen, weil Vroni, Marina und Karen ausreichend Ersatz dabei hatten.
Nachdem die Anlage wieder in Schwung gebracht wurde, konnte es endlich mit dem Sprinttraining losgehen. Wärend der Pausen quetschten wir Andi nach den nächsten Trainingseinheiten aus. Dabei mussten die „Kleinen“ feststellen, dass auch für sie die ersten Krafttrainingseinheiten bevorstanden. Vali wurde ganz blass im Gesicht und meinte „Oh mein Gott, ich bin doch sowieso schon so dick!!!“ Die großen muskelbepackten Mädels sahen sich nur an und dachten sich „Hilfe, ich bin eine Tonne, holt mich hier raus!“
Das weitere Training (Weit, Drei, Kugel) an diesem Tag verlief glücklicherweise ohne große Überraschungen und Sprachlosigkeiten.
Nachdem auch Franzi’s Geburtstagsvolleyball erfolgreich aus dem See gerettet werden konnte, war Suni nun ein Held und das Abendessen konnte kommen.
 Nach dem Abendessen gab es eine kleine Besprechung, die durchweg positiv ausfiel. Nun beenden wir unseren tollen Tagebucheintrag, um unseren Schweiß abzuduschen und Singstar zu spielen.
Schlaf gut, liebes Tagebuch, bis morgen!!!
Deine Vroni und Ishi
1. Tag:
Wo einst die Könige und Kaiser lebten und schmausten, dürfen wir unsere sportlichen Aktivitäten auf dem heiligen Boden ausüben.
Wir machten uns am Freitag 9.5.08 gegen 15 Uhr auf den langen Weg nach Schielleiten. Unterwegs waren in 2 Bussen, dem „Party“-Bus und dem „Loser“-Bus. Aufgrund der unausstehlichen Hitze entschied Cheftrainer Andi mit seiner entzückenden Begleitung Theresa einen kleinen Zwischenstopp beim Restaurant zum „Goldenen M“ einzulegen. Die geplante Pause von 10min verlängerte sich unglücklicherweise auf einen halbstündigen Aufenthalt an der Grenzraststätte. Nachdem wir etliche Tunnels durchquert hatten und auch einen kleinen Umweg durch Unstimmigkeiten zwischen Fahrer und Beifahrerin/Kartenleserin/Navieinstellerin kamen wir endlich um 21 Uhr in Schielleiten an. Nach einer kleinen Brotzeit fielen wir alle erschöpft in unsere Betten. Außer Hans, der sehnsüchtig auf die Ankunft seiner Angie wartete!
Auch in diesem Jahr werden die Kirchheimer Leichtathleten wieder das Trainingslager 2008 für die Saison- und Wettkampfvorbereitung nutzen. Hierzu werden sich insgesamt 15 Athletinen und Athleten der Altersklassen Sch/i A bis zur Jugend/Erwachsenen auf den Weg machen und ihre Trainingseinheiten fern des Kirchheimer Sportplatzes absolvieren.
Im Gegensatz zu den letzen Jahren werden wir allerdings erstmals aufgrund der frühen Ferienzeiten zu Pfingsten (vom 9. bis 18. Mai) ins Trainingslager fahren und das „Bundes- und Leistungszentrum Schielleiten“ (in Österreich) aufsuchen. Abgerundet wird die Fahrt ins Trainingslager 2008 durch die Teilnahme an den „Salzburgerischen Landesmeisterschaften“ (am 16. und 17. Mai) in Salzburg.
Nachdem wir nun medien- und internettechnisch „up to date“ sind, wollen wir unsere Möglichkeiten nutzen und in Form eines kleinen Internettagebuchs unsere Eindrücke, Erlebnisse und Bilder des jeweiligen Tages festhalten. Dabei werden die Beiträge abwechselnd von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die „Daheimgebliebenen“ gestaltet. „Mein liebes Trainingslagertagebuch 2008 …“
Weitere Infos:
Treffpunkt am Freitag, den 09. Mai, um 14.30 Uhr zum „Buspacken“ am Sportplatz. Pünktliche Abfahrt um 15.00 Uhr. Rückkunft am Sonntag, den 18. Mai, gegen 15.00 Uhr.
Bitte Handtücher für Schielleiten und Salzburg nicht vergessen!
Bei den SOB Meisterschaften im Blockwettkampf der Schülerinnen und Schüler A und B in Bad Aibling sammelten 14 Schülerinnen und 1 Schüler des KSC insgesamt drei Meistertitel, zweimal Silber und viermal Bronze.
Bei den Schülerinnen B sicherten sich Franzi Fischer im Block Sprint/Sprung (2232 Pkt., in der Einzelwertung Platz 3), Katharina Fries im Block Lauf (2160 Pkt.), Alina Dauelsberg im Block Lauf (2146 Pkt.), Anna-Julia Fejér im Block Wurf (2011 Pkt.) und Maja Storn im Block Lauf (1962 Pkt.) mit 10511 Pkt. den zweiten Platz in der Mannschaftswertung hinter den Mädels von der LG Sempt (10737 Pkt.).
Zudem erreichte einen dritten Platz im Block Wurf bei den Schülerinnen W 12 Janina Kapusczinski mit 1623 Pkt..
Das leistungsstarke Auftreten unserer jungen Nachwuchsathletinnen rundeten Lina Tümmler (W13) im Block Wurf (1957 Pkt.) und Julia Schafftner (W13) im Block Sprint/Sprung (1954 Pkt.) ab.
In der Altersklasse der Schülerinnen und Schüler A konnten neben zahlreichen Medaillen auch Qualifikationen für die Bayerischen Meisterschaften im Blockwettkampf errungen werden.
Neben dem Gewinn des Mannschaftstitels bei den Schülerinnen A im Blockwettkampf mit 11142 Pkt. (Färber, Mayr, Weiss, Wisgigl, Renner) qualifizierten sich für die Bayerischen Meisterschaften im Blockwettkampf folgende Athletinnen: Mona Färber im Block Sprint/Sprung (2409 Pkt., Platz 3 in der Einzelwertung), Lena Mayr im Sprint/Sprung (2296 Pkt.), Karen Weiss im Block Wurf (2283 Pkt., 1. Platz in der Einzelwertung), Lisa Wisgigl im Wurf (2215 Pkt., 3. Platz in der Einzelwertung) und Vali Renner im Block Sprint/Sprung (1939 Pkt.).
Zwar sind Jungs in der Abt. Leichtathletik des KSC „Mangelware“, aber die wenigen, die wir haben lassen es in der Regel „krachen“. So tat es auch Christian Zimmermann, der in der Altersklasse M14 den Block Wurf mit 2290 Pkt. gewann. Christian konnte sich damit ebenso wie die Schülerinnen A für die Bayerischen Schülermeisterschaften im Blockwettkampf qualifizieren.
Bei der traditionellen Bahneröffnung am 1. Mai in Wasserburg verlief der Saisonauftakt für einige Athleten des KSC nicht ganz nach Plan.
Eigentlich wollte „Allrounderin“ Karen Weiss (W14) ihre Bestzeit über die 80m Hürden Strecke (12,58sec A-Quali für die Bayerischen Schülermeisterschaften) vom vorhergehendem Wochenende in Kirchheim verbessern, dennoch strauchelte sie zu Beginn der Hürdenwettbewerbe an der vorletzten Hürde so schwer, dass sie ihren Wettkampf blessurbedingt abbrechen musste. Karen wird sich jedoch nicht den Start auf den SOB Meisterschaften im Blockwettkampf am kommenden Wochenende in Bad Aibling nehmen lassen.
Valentina „Vali“ Renner (W14) lieferte in ihrem ersten Freiluftwettkampf im Trikot des KSC einen soliden Wettkampf ab. An einigen Ecken läufte es zwar noch nicht rund für Vali, die seit Oktober beim KSC trainiert, dennoch fehlt es ihr nicht an Engagement und Trainingsfleiß. Weiter so!
Christian Zimmermann (M14) erreichte in seinem ersten Kugelstoßwettkampf mit der 4kg Kugel im Freien auf Anhieb die B-Qauli für die Bayerischen Schülermeisterschaften; hierfür beförderte er die Kugel auf 10,70m. Ebenso konnte er seine persönlichen Bestleistungen im Weitsprung auf 4,64m und über die 80m Hürden auf 13,92sec steigern.
Bei der m. Jgd. B ging im wahrsten Sinne des Wortes „gar nichts“. Der 110m Hürdenlauf fiel bei schlechten Bedingungen buchstäblich „ins Wasser“. Andi Sperling zog sich beim anschließenden Weitsprung eine Muskelverhärtung zu und brach daraufhin den Wettkampf ab. Michael Ehrenreich kämpfte mit seinen „schweren Beinen“ und kam nicht in Gang. Die anstehende Woche „Berlin“ mit der Schule wird den beiden sicherlich ein wenig Erholung vor dem Trainingslager in Schielleiten bieten.
Bei den Frauen (eigentlich aber noch bei der w. Jgd. A startend) siegte Marina Ehrenreich im Weitsprung mit 4,90m und über die 800m Strecke in 2:26,02 min.
Werfer Christoph Guber siegte im Kugelstoßen der Männerklasse mit beachtlichen 13,68m. 14m sind für Christoph in diesem Jahr – nach eigener Aussage – mehr als „Pflicht“!
Super Wettkampfwetter mit wenig Wind und endlich viel Sonne schaffte optimale Bedingungen, um beim 2. Ursel-Rechenmacher-Sportfest auf Rekordjagd zu gehen. Den ersten Rekord stellten wir bereits vor dem Wettkampf mit 362 gemeldeten Teilnehmern auf. Unsere Kirchheimer Leichtathleten hatten also jede Menge Konkurrenz beim Kampf um die Medaillen. Sie konnten sich erfreulich oft behaupten und wurden mit Gold, Silber und Bronze belohnt.
Aber egal, ob es zu einer Medaille reichte oder nicht, viele Athletinnen und Athleten haben neue persönliche Bestleistungen aufgestellt, was unser aller Anerkennung verdient. Schließlich kann nicht jeder zu den Besten gehören, zumindest noch nicht.
Danke sagen wir allen Kampfrichtern und Helfern, die zum guten Gelingen beitrugen und allen, die den Förderverein wieder ein konkurrenzlos vielseitiges und tolles Kuchenbuffett bescherten.
Die Ergebnisse zum Wettkampf sind online.





